Zukunft des Hardenbergplatzes: Bezirksamt zeigt sich ideen- und investorenfeindlich

/, OV Charlottenburg-City, Pressemitteilungen/Zukunft des Hardenbergplatzes: Bezirksamt zeigt sich ideen- und investorenfeindlich

Die FDP mahnt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zu mehr Offenheit gegenüber neuen Ideen in der städtebaulichen Entwicklung. Die Liberalen wollen die Diskussion über die Zukunft des Hardenbergplatzes in alle Richtungen weiterführen. „Den Hardenbergplatz so umzugestalten, dass letztlich nur die Parkplätze wegfallen, ist nicht gerade ein städtebauliches Meisterwerk. Angesichts dessen ist es bedauerlich, dass visionäre Ideen im Städtebau von vornherein ausgebremst werden“, erklärt Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Für die negative Reaktion des zuständigen Bezirksstadtrats Marc Schulte (SPD) auf die Hochhauspläne der AG City und des Architekten Christoph Langhof haben die Liberalen kein Verständnis. „Die Pläne wurden seitens der Bezirksverwaltung von Beginn an böswillig verächtlich gemacht. Von „UFO“ und ähnlichem war die Rede. Zugleich kam der Vorwurf, dass noch kein Investor hinter dem Projekt stehe. Mit seiner ablehnenden Haltung hat der Stadtrat die Suche nach einem solchen aber nun selbst beträchtlich erschwert, was ihm vermutlich bewusst war“, kritisiert Grabowski.

Die FDP bedauert, dass der Hardenbergplatz vom Bezirk städtebaulich jahrelang vernachlässigt worden ist. Die Liberalen sehen nämlich Verdichtungspotenzial in der Region. „Wenn in Berlin in die Höhe gebaut wird, dann ist das Quartier am Zoo mit dem Waldorf Astoria sowie dem im Bau befindlichen Upper West sicherlich einer der Orte, an dem das aus städtebaulicher Sicht durchaus Sinn machen und auch passen kann. Ob es dann aber mit 209 Metern, wie sie der AG City-Vorschlag vorsieht, so hoch sein muss, darüber kann und muss man diskutieren“, so Grabowski.

2015-06-01T11:41:29+00:00 29. Oktober 2014|Kommunalpolitik, OV Charlottenburg-City, Pressemitteilungen|