Zu Gast in Spandau bei der feierlichen Einweihung der Hermann-Oxfort-Promenade

//Zu Gast in Spandau bei der feierlichen Einweihung der Hermann-Oxfort-Promenade

Auf Einladung des Spandauer Nachbarverbandes nahm die FDP Charlottenburg-Wilmersdorf – vertreten durch ihren Bezirksausschusssprecher Dennis Grabowski (rechts im Bild) – an den Feierlichkeiten zur Einweihung der Hermann-Oxfort-Promenade teil. Im Gedenken an den ehemaligen liberalen Bürgermeister und Justizsenator der Stadt Berlin trägt die neue Uferpromenade am Spandauer Ziegelhof künftig seinen Namen. Im Rahmen der Feierlichkeiten, an denen auch der stellvertretende Vorsitzende der JuLis Charlottenburg-Wilmersdorf-Spandau, Fabian Eichentopf (links im Bild), Mitglieder der FDP Spandau (Bildmitte) sowie Vertreter anderer Parteien teilnahmen, wurden die Verdienste und das Lebenswerk Oxforts gewürdigt.

Hermann Oxfort begann bereits in den späten 1940er-Jahren sich für die liberale Sache zu engagieren und war erst LDP-, dann FDP-Mitglied. Für seine kritische Auseinandersetzung bspw. mit der FDJ wurde er in der Sowjetischen Besatzungszone zeitweilig verhaftet. Nach seiner Flucht prägte er ab 1963 maßgeblich die Politik im Westteil der Stadt.

Oxfort, der von 1969 bis 1971 und von 1989 bis 1990 Vorsitzender der Berliner FDP war, war ein Verfechter der aktiven Wiedervereinigungspolitik, auch als die Wiedervereinigung noch in den 80er-Jahren in weiter Ferne schien. So legte er im September 1989 einen Plan zur deutschen Konföderation vor. Nach der Wiedervereinigung vereinten sich 1990 unter der Führung Oxforts auch die FDP und LDPD zu einem Landesverband.

2014-10-21T19:10:18+00:00 21. Oktober 2014|Allgemein|