Umstrittene Umgestaltung des Olivaer Platzes: FDP ruft Bürger zu Einsprüchen auf

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Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf macht ernst: Auf dem Olivaer Platz sollen im Rahmen der umstrittenen Umgestaltung des Platzes 123 öffentliche Parkplätze für Anwohner, Gewerbetreibende und Kunden endgültig verschwinden. Dabei übertrifft schon heute der Bedarf an Parkplätzen rund um den Olivaer Platz das Angebot erheblich.

„Das Bezirksamt begründet die Umgestaltung des Platzes mit der Luftreinhaltung und dem Lärmschutz, bewirkt mit der Maßnahme aber genau das Gegenteil“, kritisiert Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf. Durch den Wegfall der Parkplätze erhöhe sich der Parksuchverkehr in der Umgebung erheblich: Dadurch, dass die Anwohner und Gäste umliegender Geschäfte und Restaurants dann noch einmal deutlich länger brauchen, um einen Parkplatz zu finden, wird die Abgas- und Lärmbelastung entsprechend stark ansteigen.

Für die Pflege der zusätzlich entstehenden Grünflächen fehlt dem Bezirk zudem das Geld. „Es ist offensichtlich, dass der Bezirk nicht einmal die schon heute bestehenden Grünanlagen angemessen pflegen kann“, so der Liberale. Die FDP will deshalb die derzeitige Platzgestaltung mit circa 50 Prozent Grünanlage und 50 Prozent Parkplätze bei zugleich verbesserter Pflege des bestehenden Grüns beibehalten. Sie ruft die Bürgerinnen und Bürger daher dazu auf gegen den ausliegenden Bebauungsplan 4-42 noch fristgerecht bis zum 18. Juli 2014 Einspruch beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf einzulegen.

Ein vorgefertigtes Einspruchsschreiben findet sich hier.

2015-06-01T11:40:53+00:00 8. Juli 2014|Kommunalpolitik, OV Charlottenburg-City|