Situation am Teufelsberg politisch hausgemacht

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Die FDP Charlottenburg-Wilmersdorf erteilt Plänen von Senats- und Bezirkspolitikern – allen voran des designierten Regierender Bürgermeisters Michael Müller (SPD) –, wonach das Teufelsberg-Areal um die Abhörstation vom Land Berlin zurückgekauft werden soll, eine klare Absage. „Dass der Verfall gestoppt werden muss, ist die eine Sache. Die Anlage ist zweifelsohne eine wichtige historische Stätte des Kalten Krieges, aber ob der Senat hier schlussendlich der bessere Investor ist, muss bezweifelt werden“, erklärt Felix Maximilian Recke, stellvertretender FDP-Bezirksausschusssprecher und Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) in der City West.

Nach Ansicht der Liberalen ist die gegenwärtige Situation am Teufelsberg politisch hausgemacht. „Diejenigen, die in Senat und Bezirk nun lauthals den Rückkauf fordern, haben den Investoren zuvor nur Steine in den Weg gelegt“, moniert Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf. So lehnt der Bezirk seit Jahren Pläne für eine Umgestaltung, sei es eine erneute Planung eines Hotels mit Museum oder eine „Friedenskirche“, ab. Seit 2012 darf in dem Waldgrundstück zudem gar nicht mehr gebaut werden, aber ein Denkmalantrag des Eigentümers scheitert an der Senatsverwaltung.

„Bevor nun wieder die Schatzkammer Berlins geplündert wird, sollte abgewartet werden, bis der Eigentümer vor Weihnachten sein neues Konzept vorstellt“, bringt Recke die Forderung der Liberalen auf den Punkt.

2015-06-07T18:33:53+00:00 22. Oktober 2014|Kommunalpolitik, OV Wilmersdorf, Pressemitteilungen|