Olivaer Platz: Einsprüche der Bürger müssen Konsequenzen haben!

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Angesichts der knapp 900 Bürger-Einsprüche fordert die FDP das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf dazu auf, vom gegenwärtigen Bebauungsplan zum Olivaer Platz Abstand zu nehmen. „Das Bürgerbeteiligungsverfahren hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes – anders wie von Stadtrat Marc Schulte (SPD) bisher immer behauptet – eben nicht hinter dem aktuellen Vorhaben des Bezirksamtes stehen. Dieser Mythos ist entzaubert“, erklärt Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf, im Vorfeld der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am kommenden Mittwoch. Diese musste aufgrund des großen Interesses, das infolge der hohen Zahl an Einsprüchen zu erwarten ist, in den BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg verlegt werden.

„Wir freuen uns darüber, dass so viele Bürger auch unserem Aufruf gefolgt sind und ihre Bedenken gegen die geplante Umgestaltung des Olivaer Platzes vorgetragen haben. Von SPD und Grünen – allen voran von Stadtrat Schulte – erwarten wir nun, dass diesen Bedenken Rechnung getragen wird“, so Grabowski. Die FDP fordert die Beibehaltung der derzeitigen Platzgestaltung mit 50 Prozent Parkanlage und 50 Prozent Stellplätze sowie eine deutliche Verbesserung der Pflege des vorhandenen Grüns. „Dies würde die Aufenthaltsqualität auf dem Olivaer Platz beträchtlich steigern, ohne dabei dessen Erreichbarkeit mit dem Auto unnötig zu beeinträchtigen. Damit wäre eine hervorragende Nutzung der innerstädtischen Fläche gewährleistet“, führt der Liberale aus.

2015-06-01T11:40:53+00:00 22. September 2014|Kommunalpolitik, OV Charlottenburg-City, Pressemitteilungen|