Moratorium zur Carl-Orff-Grundschule: Planungsdesaster darf nicht zu Lasten der Bildung gehen

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Der FDP geht das Moratorium rund um die strittigen Vorhaben zur Carl-Orff-Grundschule und zur Musikschule in Schmargendorf, das die BVV am Donnerstagabend verabschieden wollte, nicht weit genug. Sie fordert stattdessen ein sofortiges und klares Bekenntnis zum Erhalt des Bildungsstandortes Schmargendorf in seiner heutigen Gestalt. „Die beteiligten Parteien werden nicht müde, öffentlich immer wieder zu betonen, wie wichtig ihnen die Bildung sei. Bei der ersten Gelegenheit lassen sie Bildungsstandorte wie den in Schmargendorf jedoch über die Klinge springen“, äußert Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf, sein Unverständnis.

Die Liberalen sehen in den bisherigen Planungen der verantwortlichen Stadträte eine Politik mit bildungsfeindlicher Ausrichtung. „Das Planungsdesaster rund um den Leerzug des Rathauses Wilmersdorf, der im teurer wird, darf nicht zu Lasten der Bildung in unserem Bezirk gehen. Es ist weder den Bürgern noch den betroffenen Schülern und deren Eltern im Besonderen vermittelbar, dass die Carl-Orff-Grundschule und die Musikschule für dieses politische Missmanagement die Zeche zahlen sollen“, so Grabowski. Die FDP warnt vor einer Zersplitterung der Musikschule und infolgedessen vor einer qualitativen Verschlechterung ihres Angebotes.

2015-06-07T18:34:35+00:00 22. Mai 2014|Kommunalpolitik, OV Wilmersdorf|