Liberaler Weinabend zur Werkbundstadt Berlin

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Der liberale Weinabend am 10. November führte uns dieses Mal zu einem herausragenden städtebaulichen Vorhaben in Charlottenburg. Zwischen Quedlinburger Straße, Spreebord, Siemenssteg und Röntgen-Brücke liegt ein 2,8 Hektar großes Gelände seit Jahren ungenutzt als ehemaliges Tanklager brach. Es soll als Wohnviertel wieder an die Stadt angebunden werden.

Initiator dieses heute komplett auf privater Grundlage laufenden Bauvorhabens ist der Deutsche Werkbund, der den Liberalen seit seiner Gründung 1907 unter anderem durch Friedrich Naumann vertraut ist. Geschäftsführer war von 1918-1933 der spätere Bundespräsident Theodor Heuss. Der Werkbund vereint Gestalter, kulturell-gesellschaftlich engagierte Personen, Selbstständige und Unternehmer, die das Ziel einer qualitätvollen Gestaltung unserer Umwelt mit interdisziplinär bearbeiteten Themen in Gesellschaft, Architektur, Landschaft und Wohnen beispielhaft verfolgen.

Frau Prof. Dr. Claudia KROMREI, Vorsitzende des Berliner Werkbunds, und Prof. Dr. Paul KAHLFELDT, Vorsitzender des Deutschen Werkbunds und zugleich einer von 33 beteiligten Architekten des Projekts, stellten die Pläne zur Bebauung vor und erklärten das Modell des geplanten neuen Quartiers (ca. 1.400 Wohnungen). Die ca. 35 liberal geprägten (und teilweise organisierten) Gäste waren angetan von der Qualität und Initiative der vorbereitenden Arbeiten. Vor allem aber freuten wir uns, mit eigenen Bezirksverordneten und Abgeordneten Ansprechpartner anbieten zu können, die Umsetzung und Dialog auf politischer Ebene weiter befördern können.

2016-11-13T13:53:49+00:00 13. November 2016|Allgemein, OV Charlottenburg-City|