„Ins Aus gedrängt“: JuLi-Chef Recke sieht Rathenau-Gymnasium als weiteres Opfer ideologischer Bildungspolitik

/, OV Wilmersdorf/„Ins Aus gedrängt“: JuLi-Chef Recke sieht Rathenau-Gymnasium als weiteres Opfer ideologischer Bildungspolitik

Für den Bezirksvorsitzenden der Jungen Liberalen in Charlottenburg-Wilmersdorf steht fest: Senats- und Bezirksverwaltung haben sich aus ideologischen Beweggründen bewusst gegen eine dauerhafte Erhaltung des traditionsreichen Rathenau-Gymnasiums entschieden. Das Resultat: Der Schule droht über kurz oder lang die Schließung. Auf die jüngsten Lippenbekenntnisse der politisch Verantwortlichen möchte sich Felix Maximilian Recke dabei nicht verlassen: „Schon seit der Einführung der Sekundarschulen wird das Gymnasium stetig weiter ins Aus gedrängt. Ob es um die Ungleichbehandlung von G8 an Gymnasien und G9 an Sekundarschulen oder auch die Ausstattung des Schultyps geht“, kritisiert er.

Für den JuLi-Chef in der Citywest ist die Mehrgliedrigkeit im Schulsystem nicht altmodisch, sondern die Zukunft. „Nicht jeder Schüler ist gleich und kann in einer Klasse, von einem Lehrer unterrichtet werden. Jeder Schüler ist einzigartig und hat individuelle Bedürfnisse“, so Recke. Die FDP Charlottenburg-Wilmersdorf fordert daher den dauerhaften Erhalt des Rathenau-Gymnasiums.

2015-06-07T18:33:53+00:00 22. September 2014|Kommunalpolitik, OV Wilmersdorf|