ICC ist kein Flüchtlingsheim

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Die FDP ist dem Vorschlag des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen (CDU), das ICC zur Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, entschieden entgegengetreten. Die Liberalen kritisieren den Vorschlag als verantwortungslos sowohl den Flüchtlingen als auch der Zukunft des ICC als Wahrzeichen und integraler Bestandteil der City West gegenüber.

„Für eine vernünftige Unterbringung von Flüchtlingen ist das baufällige Objekt, das schon vor seiner Schließung teilweise gesperrt werden musste, denkbar ungeeignet. Wer das verkennt, hat sich für die Suche nach nachhaltigen Lösungen in der Berliner Flüchtlingspolitik disqualifiziert“, erklärt Dennis Grabowski, kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Eine entsprechende Umnutzung des ICC hätte auch zur Folge, dass die dringend notwendige Weiterentwicklung des Gebäudes, das der Senat durch ausbleibende Sanierungsarbeiten in den ruinösen Zustand befördert habe, um viele Jahre verzögert werde, so der FDP-Sprecher. Für die Liberalen sei dies inakzeptabel.

„Charlottenburg-Wilmersdorf wird als weltoffener Bezirk im Rahmen der Flüchtlingspolitik seinen Beitrag leisten und hierfür die entsprechenden Möglichkeiten schaffen. Doch das ICC ist kein Flüchtlingsheim und wird mit der FDP auch keines werden“, betont Dennis Grabowski.

2017-07-30T15:08:45+00:00 1. Dezember 2014|Kommunalpolitik, Pressemitteilungen|