Großes Unverständnis für Verzögerungen beim ZOB-Ausbau

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Die FDP hat die Bauverzögerungen am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) scharf kritisiert. Der Senat und die BVG hätten die Planungen verschleppt, beanstanden die Liberalen. „Der ZOB platzt seit der Liberalisierung des Fernbusmarktes Anfang 2013 aus allen Nähten. Statt auf den Nachfrage-Boom angemessen zu reagieren, verzögert sich der dringend benötigte Ausbau immer weiter. Jetzt stellt sich heraus, dass die BVG und der Senat die Planungen für das Vorhaben noch nicht einmal abgeschlossen haben“, ärgert sich Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die landeseigene BVG hatte sich erst vor kurzem noch dazu entschlossen, den ZOB selbst weiter zu betreiben. Nach Ansicht der Liberalen stellen dessen aktueller Zustand sowie die Bauverzögerungen jedoch infrage, ob die BVG-Tochter IOB den Anforderungen an den Betrieb eines modernen und zukunftsfähigen Omnibusbahnhofs überhaupt gerecht werden kann. „Der Senat demonstriert bei Infrastrukturprojekten immer wieder, dass er einfach nicht in der Lage ist, vorausschauend zu planen“, kritisiert Grabowski.

2014-10-31T14:01:06+00:00 31. Oktober 2014|Kommunalpolitik, Pressemitteilungen|