Einwohnerantrag für mehr Verkehrssicherheit in Charlottenburg-Nord initiiert

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Der Schwerlastverkehr auf dem Heckerdamm ist für die Bewohner der Paul-Hertz-Siedlung nach wie vor ein akutes Problem. Trotz bestehender BVV-Beschlüsse hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf eine Sperrung der Straße für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen bisher nicht durchgesetzt. Mit einem Einwohnerantrag will die FDP das Bezirksamt nun zum Handeln zwingen. Denn Unfallrisiken und Lärmbelastung seien nicht länger hinnehmbar, so die Freien Demokraten.

Die ersten 200 Unterschriften haben sie bereits gesammelt. Insgesamt 1.000 werden benötigt. „Binnen Tagesfrist haben Hunderte Anwohnerinnen und Anwohner unseren Einwohnerantrag unterzeichnet. Das zeigt, wie problematisch die gegenwärtige Verkehrssituation auf dem Heckerdamm empfunden wird“, erklärt Dennis Grabowski, kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Er hatte im vergangenen Jahr bereits eine Anfrage zu dem Thema an das Bezirksamt gerichtet. Damals hatte SPD-Stadtrat Marc Schulte der ebenfalls SPD-geführten Verkehrslenkung Berlin (VLB) den schwarzen Peter zugeschoben. „Wir wissen, dass sich die VLB in dieser Sache mit einer fragwürdigen Argumentation querstellt, fordern vom Bezirksamt aber, dass es die Bürgerinteressen gegenüber der Senatsverwaltung energischer vertritt und auch durchsetzt“, so Grabowski.

Der Freidemokrat verweist darauf, dass der Schwerlastverkehr auf dem Heckerdamm unmittelbar an einer Grundschule, einem Kindergarten, einem Jugendheim und einem Seniorenheim vorbeiführt und den Schulweg vieler Kinder kreuzt. „Hier muss endlich gehandelt werden. Zumal es ohne weiteres möglich ist den LKW-Verkehr an der Paul-Hertz-Siedlung vorbei zu lenken“, betont Grabowski.

Die FDP Charlottenburg-Wilmersdorf hat unter http://heckerdamm.fdp-cw.de eine spezielle Website zum Thema eingerichtet. Hier kann auch der Einwohnerantrag heruntergeladen und unterzeichnet werden.

2015-06-20T18:33:49+00:00 20. Juni 2015|Heckerdamm, Kommunalpolitik, Pressemitteilungen|