Denkmalschutz gefährdet lebendige Zukunft des ICC

//Denkmalschutz gefährdet lebendige Zukunft des ICC

Charlottenburg – In der Debatte um die Zukunft des ICC hat sich die FDP dagegen gewandt, das Objekt unter Denkmalschutz zu stellen. „Damit wird nicht der Fortbestand des heutigen Kongresszentrums sondern lediglich dessen Status Quo als baufälliges Gebäude gesichert. Als Liberale treten wir hingegen für eine lebendige Zukunft des ICC als integraler Bestandteil der pulsierenden City West ein“, erklärt Dennis Grabowski, Kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die Beteiligung privater Investoren sei hierfür unerlässlich. Diese würden durch einen Denkmalschutz jedoch abgeschreckt, so Grabowski. „Wir müssen privaten Investoren einen wirtschaftlichen Betrieb des ICC ermöglichen und ihnen hierfür die notwendige Flexibilität bei der Ausgestaltung sowie Umsetzung entsprechender Nutzungskonzepte bieten. Nur mit einer solchen Perspektive ist das Gebäude als Immobilie attraktiv“, ergänzt der Liberale.

Die FDP fordert, dass das ICC nicht mehr im Eigentum des Landes Berlin verbleibt. „Die Sanierung des heutigen Kongresszentrums kommt dem Steuerzahler nur so teuer zu stehen, weil der Senat über Jahre hinweg wichtige Sanierungsmaßnahmen aufgeschoben und das Objekt vernachlässigt hat“, kritisiert Grabowski. Das Land Berlin habe damit unter Beweis gestellt, dass es als Eigentümer denkbar ungeeignet ist.

2014-08-07T18:42:08+00:00 3. Juli 2014|Pressemitteilungen|