Charlottenburg-Wilmersdorf bremst Berliner WLAN-Projekt aus

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Flächendeckend soll es sein und 650 Hotspots umfassen: Doch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf will sich an dem geplanten WLAN-Projekt des Landes Berlin mit nur zwei Standorten beteiligen und gefährdet damit das gesamte Vorhaben. „Wie es bei diesem fehlenden Engagement auf Bezirksebene gelingen soll, ausreichend Standorte für ein flächendeckendes, kostenfreies WLAN-Netz zu finden, ist uns Freien Demokraten ein Rätsel. Es ist ein Armutszeugnis, dass ausgerechnet Charlottenburg-Wilmersdorf, das unter anderem mit der Technischen Universität zu einem der wichtigsten Wissenschaftsstandorte Berlins zählt, sich hier derart rückständig präsentiert“, erklärt Dennis Grabowski, kommunalpolitischer Sprecher der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf.

Deutschland hinkt bei öffentlichen WLAN-Angeboten im internationalen Vergleich deutlich hinterher. Berlin stellt dabei keine Ausnahme dar. Bisher sind öffentliche WLAN-Projekte in der Hauptstadt stets gescheitert. „Der Bezirk hat anscheinend die Bedeutung von flächendeckendem WLAN als digitale Infrastruktur für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft noch immer nicht erkannt“, so Grabowski.
2015-08-19T18:17:57+00:00 19. August 2015|Allgemein, Kommunalpolitik|